9 Monate Losprobiert: Alte Pläne, neue Pläne, Tiefs und Hochs

Da habe ich es im letzten Rückblick noch verschrien, dass die meisten Blogs nicht älter als 6 Monate werden und bin dann selbst fast an dieser Hürde gescheitert. Aber keine Angst, Losprobiert wird es auch noch weiterhin geben und ich hoffe sehr, dass sich auch die Beitragsfrequenz wieder erhöht. Alle Details, Planänderungen und Pläne der letzten drei Monate gibt es jetzt wieder hier für euch zum Nachlesen (und für mich, um mich damit selbst unter Druck zu setzen)

Das Motto der letzten drei Monate sind diesmal zwei Fragen, die mich momentan doch sehr stark beschäftigen: Wer bin ich und was mache ich eigentlich hier?

Auf dem Blog

Insta-Feed @losprobiert Stand Dezember
Im Insta-Feed hat sich seit dem letzten Rückblick nicht so viel getan…

Der Plan

Ich hatte geplant, meine Seite datenschutztechnisch wieder auf Vordermann zu bringen und mich mehr um das Thema SEO zu kümmern. Außerdem wollte ich einen roten Faden in meine Beiträge bringen und die Themen weniger weit streuen. Ach ja, und dann gab es da noch so einen Plan mit Pinterest…

Was tatsächlich geschah

Äh ja. Wie schon angedeutet, ist auf dem Blog in den letzten drei Monaten deutlich weniger passiert als geplant und ich fürchte, der Plan war Teil des Problems. Die Content-Planung, die ich im letzten Rückblick noch so gepriesen habe, hatte ich zwar gemacht und auch wirklich über einen roten Faden nachgedacht, aber dann … waren da auf einmal viel zu viele offene Fragen und Entscheidungen und irgendwie hat mich das doch ziemlich blockiert.

Tiefen

Motivation: Einerseits war ich tatsächlich gut beschäftigt und hatte wenig Zeit, aber andererseits hat glaube ich auch einfach die Motivation gefehlt, neue Beiträge zu schreiben solange die wesentlichen Fragen nicht geklärt sind. Noch drastischer geht mir das so mit Instagram, wo ich in den letzten drei Monaten exakt 3 neue Beiträge gepostet habe.

Grundsatzfragen: Wenn SEO und Co. wirklich funktionieren sollen, macht es Sinn, eine klare Positionierung zu haben. Der nächste logische Schritt wäre, mich für meine Themen (oder besser sogar nur ein Thema) wirklich als Expertin zu positionieren und dazu top-optimierte Beiträge zu schreiben. Logisch wäre, wenn diese Themen etwas mit meinem Business zu tun haben. Könnte ich das? Absolut. Würde mich das in meinem Business weiterbringen? Definitiv.

Das Problem? Ich weiß nicht, ob ich das wirklich will. Ich habe noch keinen Weg gefunden, wie das funktioniert, ohne dass ich die eigentliche Idee hinter Losprobiert dabei aufgebe. Wenn ich ab jetzt nur noch Blogposts schreibe, wie man Onlinekurse erstellt oder wie E-Mail-Marketing funktioniert, dann hat das nicht mehr viel mit losprobieren zu tun und das will ich eigentlich nicht.

…und Höhen

Kleine Fortschritte: Was die Suchmaschinenoptimierung angeht, hat es mein „bester“ SEO-Beitrag inzwischen auf Platz 13 geschafft und laut ubersuggest bekomme ich damit exakt EINEN Besucher mehr pro Monat. An dieser Stelle auch „Herzlich Willkommen“ an meine(n) neuen Leser 😉

Der einzige Teil meines Plans, den ich zu 100% in die Tatumgesetzt habe, war, meine Analysen wieder aufzubauen und ich muss ehrlich sagen, ich bin doch positiv überrascht, wie viele Besucher sich (scheinbar sogar regelmäßig) auf meinen kleinen Blog verirren. Da hätte ich mit deutlich weniger gerechnet.

Pinterest: Obwohl sich eigentlich an dieser Front auch nicht besonders viel getan hat, setze ich momentan relativ große Hoffnung in Pinterest. Den Onlinekurs dazu habe ich inzwischen schon recht weit durchgearbeitet und mir auch ein Businessprofil mit ein paar versteckten Pinnwänden angelegt. Jetzt hapert es (mal wieder) an der Umsetzung. Aber hey, ich bleibe optimistisch.

Der neue Plan

Endlich diese nervigen Grundsatzfragen klären. Wofür stehe ich? Wofür steht Losprobiert? Wen will ich ansprechen und wo will ich hin?

Ich bin inzwischen so weit, dass ich zwei Optionen sehe: Entweder, ich fokussiere mich wirklich zu 100% auf mein VA-Business, richte den Blog darauf aus und verabschiede mich mehr oder weniger von der Losprobiert-Idee. Oder ich positioniere Losprobiert unabhängig vom VA-Business, behandle den Blog in erster Linie als Hobby und versuche, möglichst viele Leute damit zu inspirieren.

Während mein Verstand ganz klar zur ersten Variante tendiert, sagt mein Herz genau das Gegenteil. Ich mag die Losprobiert-Idee, besonders die Losprobiert-Geschichten. Und auch wenn Google anderer Meinung ist (weil logischerweise niemand explizit nach so etwas sucht), glaube ich, dass das ein Thema ist, was auch andere interessiert. Dazu bekomme ich nach wie vor auch immer wieder tolle Rückmeldungen. Trotzdem müsste ich dann irgendwie dafür sorgen, dass diese Menschen mich auch finden (da käme Pinterest wieder ins Spiel)…

Der Plan ist also: Endlich eine Entscheidung fällen, alles darauf ausrichten, endlich wieder regelmäßig Blogbeiträge veröffentlichen und diese dann zumindest auf Pinterest und Instagram zu teilen.

Hinter den Kulissen

Sammlung von Stoff- und Deko-Eichhörnchen im Regal
Die Eichhörnchen fühlen sich sichtlich wohl in der neuen Wohnung. Wie. ich habe zu viele Eichhörnchen? Niemals!

Der alte Plan

Auch wenn das gerade eben schon viel „hinter den Kulissen“ war, ist natürlich auch abseits vom Blog so einiges passiert. Ich wollte endlich in meine neue Wohnung ziehen. Außerdem hatte ich den Plan, neue Kunden zu finden und mein Business weiter aufzubauen.

Was tatsächlich geschah

Hier sieht es zum Glück ein bisschen besser aus, auch wenn nicht alles ganz so glatt lief, wie ich mir das gewünscht habe. Nachdem sich der mögliche Einzugstermin in die neue Wohnung immer weiter nach hinten verschoben hat, habe ich irgendwann das Angebot des Vermieters angenommen, vom Mietvertrag zurückzutreten und mir eine andere Wohnung zu suchen. Das hat zum Glück auch geklappt und so konnte ich Ende Oktober ENDLICH umziehen.

Auch mit dem Business ging es gut voran, ich habe einige neue Kundinnen und Kunden gefunden. Trotzdem bin ich umsatztechnisch noch nicht ganz da, wo ich hinwill, aber die Richtung stimmt und was nicht ist kann ja noch werden.

Tiefen

Allgemeine Krisenstimmung: Auch wenn die zweite Welle und der Lockdown, den sie mit sich bringt, von außen betrachtet deutlich weniger drastische Auswirkungen auf mein Leben hatte als die jeweiligen Vorgänger, setzt mir die Situation gefühlt doch etwas mehr zu. Vielleicht ist das gerade einfach die allgemeine Stimmung, von der ich mich mitreißen lasse.

Vielleicht aber auch einfach das Gefühl, mir dieses Jahr endlich einen Traum erfüllt zu haben, den ich gerade (und möglicherweise auch in absehbarer Zeit) nicht wirklich leben kann. Einfach nur (gefühlt) sinnlos dazusitzen und nichts tun zu können, während meine 200% systemrelevante Familie sich gerade halb tot arbeitet, macht die Sache auch nicht wesentlich besser.

Ankommen: Es ist eine Sache, in eine neue Stadt zu ziehen. Es ist eine andere Sache, dieses Jahr in eine neue Stadt zu ziehen. Ich sage gar nicht, dass es unmöglich ist, neue Leute kennenzulernen und Anschluss an Gemeinde, Sportvereine und Co. zu finden, aber besonders einfach ist es auf jeden Fall im Moment nicht.

…und Höhen

Die neue Wohnung: Auch wenn es gerade nicht so klang, bin ich sehr, sehr glücklich damit, dass ich umgezogen bin. Die neue neue Wohnung ist deutlich größer und schöner als es die alte neue Wohnung gewesen wäre und ich fühle mich wirklich wohl hier. Denn auch wenn das Anschluss-Finden schwer ist, habe ich in (fast) unmittelbarer Nähe ja meine Schwester und eine meiner besten Freundinnen aus der Schulzeit, so dass ich auf keinen Fall ganz allein bin.

Business-Highs: Es ist einfach unglaublich, wie viel in den letzten Monaten passiert ist. Unter anderem habe ich bereits meine erste Geschäftsreise gemacht und Kathy, meine erste Kundin, in real life getroffen. Gemeinsam waren wir in Berlin bei Elopage und danach noch zwei Tage in Hamburg, wo wir zwei Tage vor Ort zusammenarbeiten konnten.

Neue Kunden: Inzwischen habe ich meinen Kundenstamm ein wenig erweitert und durfte schon einige tolle Unternehmer:innen unterstützen. Was mich dabei besonders freut: Auch wenn die Zusammenarbeit meist mit nur einem Projekt begonnen hat, hat sich daraus bisher fast immer mindestens ein Folgeprojekt oder sogar eine längerfristige Zusammenarbeit ergeben. Über die Hälfte meiner Kunden sind auf mich zugekommen, weil ich ihnen empfohlen worden bin (Danke, danke, danke 😊), das macht mich schon ein bisschen stolz.

Der neue Plan

Wie gesagt ist noch nicht alles gut und wie Menschen halt so sind, tendiere ich gerne dazu, mich genau darauf zu konzentrieren und alles Gute auszublenden. Deshalb ist der Plan, in erster Linie einfach nicht die Krise zu kriegen, ein bisschen gnädig mit mir selbst zu sein und die (kleinen wie großen) Erfolge nicht einfach abzuhaken, sondern auch ein wenig zu feiern.

Auf die nächsten drei Monate!

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