Menu Close

Onlinekurs-Erstellung für Anfänger einfach erklärt

Posted in Tipps & Tricks

Ganz ehrlich: Noch vor einem knappen halben Jahr war mir der Begriff Onlinekurs relativ unbekannt. Ich wusste, dass es so etwas gibt, konnte mir aber nicht besonders viel darunter vorstellen. Wie man Onlinekurse erstellt? Hatte ich absolut keine Ahnung. Niemals hätte ich gedacht, dass die Onlinekurs-Erstellung nur sechs Monate später eine der absoluten Grundlagen für mein eigenes VA-Business sein würde. Doch genau so ist es gekommen.

Und so durfte ich in den letzten Monaten einiges an Erfahrung sammeln, wie man Onlinekurse erstellt. Aber nicht nur das, gleichzeitig habe ich festgestellt, dass viele meiner Kundinnen und Interessenten am Anfang der Onlinekurs-Erstellung die gleichen Fragen haben. Deshalb gibt es heute für euch einen kleinen Überblick über die wichtigsten Anfänger-Fragen zur Onlinekurs-Erstellung und meine Antworten darauf.

Onlinekurs-Erstellung Beispiel
So kann ein Onlinekurs zum Beispiel aussehen (auch wenn die Inhalte etwas mehr Sinn ergeben sollten)

Was ist überhaupt ein Onlinekurs?

Fangen wir doch mal ganz am Anfang an. Was ist eigentlich ein Onlinekurs? Für dich als (potenzieller) Kurs-Ersteller sind Onlinekurse in erster Linie eine tolle Möglichkeit, dein gesammeltes Expertenwissen zu einem Thema digital – und damit unabhängig von Ort und Zeit – weiterzugeben. Für Teilnehmer sind Onlinekurse eine tolle Möglichkeit, sich digital zu einem bestimmten Thema weiterzubilden.

Ein Onlinekurs ist also im besten Fall eine strukturierte Sammlung von Informationen, Tutorials, Erklärungen und Übungen zu einem Thema, die es den Teilnehmern ermöglicht, alle Inhalte allein zu Hause zu lernen. Nicht mehr und nicht weniger.

Was bringt es mir, einen Onlinekurs zu erstellen?

Wie die meisten Menschen hast vermutlich auch du ein Thema, für das du wirklich brennst und womit du dich wirklich gut auskennst. Du hast dich jahrelang damit beschäftigt, Erfahrungen gesammelt und kennst alle Tricke und Kniffs zu einem Thema. Wäre es da nicht schade, das für dich zu behalten? Und wie gibst du dieses Wissen am besten an möglichst viele Menschen weiter? Richtig: Mit einem Onlinekurs.

Und auch wenn der finanzielle Aspekt NIEMALS der einzige Grund sein sollte, warum du einen Onlinekurs erstellst, darf das natürlich trotzdem eine Rolle spielen.  Onlinekurse sind eine tolle Möglichkeit für passives Einkommen, eine weitere Einnahmequelle und damit ein (weiterer?) Schritt in die finanzielle Unabhängigkeit.

Wo fange ich an mit der Onlinekurs-Erstellung?

Bevor du einen Onlinekurs erstellst, brauchst du *Trommelwirbel* ein Thema. Wie ich schon gesagt habe, sollte das etwas sein, womit du dich wirklich auskennst und womit du anderen Menschen auch wirklich weiterhelfen kannst. Zu welchen Themen wirst du oft um Rat gefragt? Welche Probleme haben deine Mitmenschen, für die du eine Lösung gefunden hast, die funktioniert? Welche Tipps, die du anderen gegeben hast, wurden und werden dankend angenommen und umgesetzt?

Wenn du dein Thema gefunden hast, solltest du dich vom ersten Moment an darum kümmern, Interessenten für deinen Kurs zu finden. Fang zum Beispiel an, auf Social Media zum Thema zu posten, entsprechenden Gruppen zu ähnlichen Themen beizutreten oder eine eigene Gruppe zu erstellen. Wenn du etwas technik-affiner bist, kannst du natürlich auch eine eigene Website mit einem Blog zum Thema anlegen oder ähnliches. Je mehr Menschen du dabei auf dich und dein Thema aufmerksam machst, desto besser. Denn der beste Onlinekurs der Welt hilft dir nichts, wenn am Ende niemand weiß, dass es ihn gibt.

Wie baue ich meinen Onlinekurs am besten auf?

Nachdem du also ein tolles Thema gefunden hast, solltest du als Nächstes darüber nachdenken, welche Inhalte du vermitteln möchtest und wie. Überlege dir eine Struktur von Modulen/Kapiteln und einzelnen Lektionen, wie dein Kurs aufgebaut ist. Gibt es vielleicht Fachbegriffe, die wichtig sind, die du ganz am Anfang erklären musst? Was sind die absoluten Grundlagen, die für das Verständnis des Kurses wichtig sind?

Gerade wenn wir uns in einem Thema besonders gut auskennen, tendieren wir dazu, das Wissen von anderen Personen zu diesem Thema zu überschätzen. Sprich gerne auch mit Freunden und Familie über deinen Kurs und zeige ihnen deine Ideen und Entwürfe. Lass dir rückmelden, ob die Struktur auch für Außenstehende so Sinn macht und ob alles verständlich genug ist.

Im Großen und Ganzen gibt es drei Möglichkeiten, wie du die wesentlichen Inhalte deines Kurses vermitteln kannst: Als Text, als Video oder als Tonaufnahme. Je nach Thema – aber auch je nachdem, womit du dich wohlfühlst – macht manchmal ein Format mehr Sinn als ein anderes. Du kannst aber natürlich auch die verschiedenen Formate miteinander kombinieren. Wenn dein Kurs also vor allem aus Video-Anleitungen besteht, kannst du zusätzlich die wichtigsten Punkte immer nochmal als Text zusammenfassen. Wie genau deine Lektion am Ende aussieht, entscheidest dabei allein du.

Generell sind dir bei der Erstellung der Kursinhalte keine Grenzen gesetzt. Es ist dein Kurs und du weißt am besten, wie du deine Inhalte am besten vermitteln kannst.

Onlinekurs-Erstellung leicht gemacht dank Kursübersicht von Elopage Screenshot vom Beispielkurs mit drei Modulen
Am besten organisierst du deinen Kurs in Modulen und Lektionen. Wenn du Elopage nutzt, entsteht die schöne Kursübersicht dabei fast von allein.

Wie funktioniert das mit der Technik?

Bis dahin klingt das alles logisch und du bist schon fast bereit, deinen ersten Onlinekurs zu erstellen. Wäre da nicht die Technik. Und glaub mir, da bist du nicht allein. Die Technik ist der Punkt, vor dem die meisten Onlinekurs-Anfänger die größte Angst haben. Aber ich habe gute Neuigkeiten: Das ist gar nicht so schlimm. Und das sage nicht ich, als (Wirtschafts-)Informatik-Studentin und Technik-Nerd, sondern das sagen auch meine Kundinnen, die sich im technischen Bereich genauso wenig auskennen wie du.

Ich bin auf jeden Fall der Meinung, dass dein Onlinekurs auf keinen Fall an der Technik scheitern sollte und da bin ich wohl nicht allein. Inzwischen gibt es mehrere Anbieter, bei denen du auch ohne große Technik-Kenntnisse deine Onlinekurse selbst zusammenstellen und verkaufen kannst. Je nachdem, wie „einfach“ du es haben möchtest, ist das die Stelle, wo du auch bereit sein solltest, ein wenig Geld in die Hand zu nehmen. Schließlich wirst du mit deinem Kurs auch wieder Geld verdienen und erfahrungsgemäß rechnet sich das relativ schnell, wenn du an dieser Stelle investierst.

Ich persönlich bin großer Fan von Elopage. Als deutsche Firma deckt Elopage automatisch alle deutschen und EU-Vorschriften und Gesetze (Datenschutz, Widerrufsrecht, Umsatzsteuer, Rechnungserstellung, …) ab und ermöglicht dir, relativ einfach und selbsterklärend deine Inhalte zu einem schönen Onlinekurs zusammenzustellen. Für mich das Beste an Elopage ist aber, dass es einen wirklich umfangreichen Hilfebereich und zahlreiche Tutorials und Anleitungen frei verfügbar, gut auffindbar und in deutscher Sprache gibt. Für deinen Start mit Elopage kann ich dir die kostenlose 11-Tage-Challenge nur aus ganzem Herzen empfehlen. Danach bist du in der Lage, deinen eigenen Onlinekurs (oder auch andere Produkte) mit Elopage zu erstellen und zu verkaufen.

Exkurs: Wie verkaufe ich meinen Onlinekurs am Besten?

Okay, das hat nicht mehr wirklich viel mit der Onlinekurs-Erstellung zu tun, aber lass mich noch ganz kurz ein paar Worte dazu sagen, wie du deinen Kurs am besten verkaufst. Klar kannst du deinen Kurs einfach veröffentlichen und hoffen, dass jemand kauft. Aber du hast dir bisher so viel Mühe gegeben, da ist ein bisschen Verkaufstaktik auch noch drin, oder?

Vielleicht hast du schon einmal davon gehört, dass jemand seinen Kurs „launcht“. Und genau das würde ich dir auch empfehlen. Setze ein klares Datum, wann dein Kurs online geht und bereite den Launch entsprechend vor. Glaub mir, es gibt unglaublich viele Ideen und Ratschläge im Netz, wie du deinen Kurs am besten launcht und das sprengt definitiv den Rahmen dieses Blogeintrags.

Mein Tipp an dieser Stelle: Schau dir ein paar Tipps und Ratschläge an und entscheide dann, welche davon du umsetzen willst. Auch hier gilt: Es ist dein Kurs. Und auch wenn im Marketing generell die „viel hilft viel“-Devise gilt, entscheide selbst, womit du dich wohlfühlst. Onlinekurse werden nicht selten auch nach Sympathie gekauft und die Grundlage dafür ist es, dass du authentisch wirkst.

Worauf wartest du noch?

Ich hoffe, ich konnte dir deine wichtigsten Fragen zur Onlinekurs-Erstellung beantworten. Der nächste Schritt ist es jetzt ganz eindeutig, anzufangen. Womit? Das habe ich dir gerade erzählt.

Also, auf geht’s, probiere los und erstelle deinen ersten Onlinekurs. Du schaffst das.

Wenn du Fragen zur Onlinekurs-Erstellung hast oder dir die Technik am Ende vielleicht doch einen Strich durch die Rechnung macht, dann kannst du dich jederzeit gerne an mich wenden. Ich freue mich von dir zu hören.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.