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Es ist offiziell: Ich bin virtuelle Assistentin

Posted in Live-Update

Heute habe ich große Neuigkeiten: Ich bin seit 1.8. endlich hauptberuflich als virtuelle Assistentin (kurz: VA) tätig! Ich habe hier auf dem Blog und auf Instagram in den letzten Wochen ja immer mal wieder Hinweise in diese Richtung fallen lassen und ich bin sehr glücklich, dass es jetzt endlich offiziell ist.

Mich in die Selbstständigkeit zu wagen, war für mich wahrscheinlich mein bisher größter Losprobier-Schritt. Noch bis letztes Jahr hätte ich mir im Leben nicht vorstellen können, dass ich mich so schnell selbstständig machen werde. Vermutlich wäre es auch nie so gekommen, wenn nicht die liebe Krise meine Pläne einmal komplett über den Haufen geworfen hätte. Aber nachdem der erste Schock und die Ratlosigkeit überwunden waren stand für mich eigentlich fest: Ich will virtuelle Assistentin werden. Danach habe ich einfach losprobiert und war selbst überrascht, wie viel einfacher das alles war, als ich es mir vorgestellt habe.

Aber lasst und wieder mit den Grundlagen anfangen: Was genau ist eine virtuelle Assistentin eigentlich und was mache ich da?

Generell ist eine VA – wie auch eine „klassische“ Assistentin – vor allem dafür da, ihre Kunden im Alltagsgeschäft zu entlasten. Virtuell bedeutet, dass es sich um Tätigkeiten handelt, für die eine Anwesenheit vor Ort nicht erforderlich ist, die also z.B. online ausgeführt wird. Daraus ergeben sich vielfältige Aufgabenbereiche, z.B. die Verwaltung von Social-Media-Kanälen, Homepages, Onlineshops, Kundensupport, Podcast-Betreuung, E-Mail-Marketing und noch viel mehr.

Mein Dienstleistungsportfolio als virtuelle Assistentin

Natürlich bieten die meisten virtuellen Assistentinnen dabei nicht alle möglichen Dienstleistungen an, sondern sind auf ein oder mehrere Gebiete spezialisiert. Daher werde auch ich mein Angebot zunächst auf drei Dienstleistungen beschränken:

  1. Die Betreuung von Onlineshops. Dazu gehört zum Beispiel das Customizen von Shopseiten, oder Mitgliederbereichen. Außerdem biete ich Hilfe bei der (technischen und formalen) Erstellung von Onlinekursen und anderen Onlineprodukten an. Unterstützen kann ich auch bei der Vermarktung der jeweiligen Produkte z.B. durch E-Mail-Marketing.
  2. Die Administration von Websites inkl. dem (regelmäßigen) Veröffentlichen von neuen Inhalten wie z.B. Blog-Posts. Auf Wunsch und nach Absprache biete ich auch an, diese Blogposts eigenständig anhand von bestehenden Podcasts etc. zu verfassen (Copywriting). Ebenfalls kann ich kleinere Design-Änderungen auf der Seite vornehmen oder neue Seiten erstellen. Zur Website-Administration gehören aber auch Aufgaben wie das regelmäßige Erstellen von Back-Ups, Software-Updates oder die Verwaltung von Kommentaren.
  3. Back-Office-Tätigkeiten im Zusammenhang mit dem Online-Business. Hier biete ich zum Beispiel an, den E-Mail-Kundensupport weitestgehend zu übernehmen, mich (unter Einhaltung der DSGVO) um die Verwaltung und Pflege der (Kunden-)daten zu kümmern oder Analysen und Reports zu den Verkäufen aus dem Onlineshop zu erstellen.

Die Zusammenarbeit mit den Kunden kann dabei längerfristig oder auch projektweise (z.B. für die Erstellung eines Onlinekurses) sein. Idealerweise kann ich meine Kunden dabei im Alltagsgeschäft deutlich entlasten, so dass diese wieder mehr Zeit haben, ihr Business strategisch voranzubringen.

Mein Portfolio als virtuelle Assistentin
Für potenzielle Kunden habe ich mehr Informationen in meinem Portfolio übersichtlich dargestellt (Klicke für das gesamte Dokument als pdf)

Du bist Online-Unternehmer und auf der Suche nach Unterstützung? Dann schau gerne direkt auf meine VA-Seite oder melde dich unverbindlich bei mir und lass uns unterhalten.

Warum ich unbedingt als virtuelle Assistentin arbeiten möchte

Wie also bin ich darauf gekommen, von allen Dingen ausgerechnet VA zu werden? Das war für mich tatsächlich, als hätte sich endlich ein großes Puzzle zusammengesetzt. Die Tätigkeit als virtuelle Assistentin passt für mich nämlich gleich in vielfacher Hinsicht.

Da ist zunächst einmal mein großes Ziel der Ortsunabhängigkeit und mein Wunsch, von überall aus arbeiten zu können. Was das angeht, ist die Selbstständigkeit als VA ein riesiger Schritt in diese Richtung. Für die Arbeit als virutelle Assistentin ist es weder wichtig, wo ich bin, noch, wo meine Kunden sind. Und damit ist einer der „klassischen“ Jobs für digitale Nomaden und genau das, was ich möchte.

Was den Job der Assistenz angeht, habe ich noch zu Angestellten-Zeit festgestellt, dass mir diese Rolle sehr liegt und viel Spaß macht. Da ich ja – Überraschung – ein großer Fan von Blogs bin, hatte ich da auch an der ein oder anderen Stelle schon mitbekommen, dass es fast überall im Hintergrund eine helfende Hand gibt und schon immer war das ein Job, der mich sehr gereizt hat. Ich wollte also schon virtuelle Assistenz werden, bevor ich wusste, wie dieser Job überhaupt heißt.

Der dritte wichtige Punkt ist für mich meine Ausbildung. Ich habe Wirtschaftsinformatik studiert, arbeite auch wirklich gerne in diesem Bereich und weiß, dass ich darin auch gut bin. Als virtuelle Assistenz kann ich diese Fähigkeiten nutzen, weiter ausbauen und habe dadurch sogar einen Marktvorteil gegenüber anderen VAs.

Ich fasse zusammen: Ich kann in einer Rolle arbeiten, die mir liegt, die Fähigkeiten nutzen, die ich mir im Studium erworben habe und komme damit meinem großen Traum ein gutes Stück näher. Für mich war die Sache klar: Der Job als virtuelle Assistentin ist wie für mich gemacht.

Mein Weg zum VA-Business

Doch nur mit dieser Entscheidung war die Sache natürlich noch nicht getan. Ich wusste, wenn ich das wirklich machen will, muss ich mich selbstständig machen und dazu habe ich mir Hilfe gesucht. Glücklicherweise bin ich noch bevor ich etwas anderes gemacht habe, auf Nadine von „Virtual Assistant Women“ gestoßen.

Dort gibt es nicht nur unheimlich viele tolle kostenlose Ressourcen, sondern auch einen VA Durchstarter Online-Kurs*. Und auch wenn die Investition am Anfang sehr groß schien und ich eine Nacht darüber schlafen musste, war dieser Kurs für mich der absolute Gamechanger. Nadine erklärt Schritt für Schritt alles, was man für den Start ins VA Business braucht – vom richtigen Mindset und möglichen Dienstleistungen bis hin zu Gewerbeanmeldung und Versicherungen.

Damit war die Grundlage gelegt und ich habe Stunde um Stunde damit verbracht, mir Nadines tolle Videos anzusehen und mir Schritt für Schritt mein eigenes Business aufzubauen. Außerdem habe ich für meinen Plan auch von der Arbeitsagentur Unterstützung bekommen und durfte vier Wochen lang an einer Gründerberatung teilnehmen. Dort habe ich Hilfe für die finanzielle Planung, beim Schreiben des Businessplanes und Antworten auf all meine spezifischen Fragen bekommen.

Und auf einmal schien der Schritt in die Selbstständigkeit nicht länger unmöglich, sondern das einzig Richtige. Also bin ich Schritt für Schritt einen Punkt nach dem anderen angegangen und damit stehe ich jetzt hier und kann endlich verkünden, dass ich jetzt als virtuelle Assistenz selbstständig bin.

Meine neue Büroausstattung mit Monitor, Tastatur, Maus und neuem Laptop
Damit ich meine Kunden auch wirklich bestmöglich unterstützen kann, habe ich auch in neue Technik investiert und kann nur sagen: Das war es definitiv wert! (Zum Vergleich: so sah es vorher aus)

Auch der Start selbst verlief viel besser als ich mir das jemals vorstellen konnte. So konnte ich bereits zum 13.07. mein Gewerbe nebenberuflich anmelden. In den letzten beiden Wochen habe ich bereits für meine erste Kundin gearbeitet und wir sind beide sehr glücklich mit dieser Zusammenarbeit und möchten diese auch längerfristig fortführen. Vielleicht erzähle ich euch dazu bald noch mehr.

Die nächsten Schritte

Wer mich kennt, weiß, dass ich ein sehr bedachter Mensch bin und dass ich mir die Dinge, die ich mache, sehr gut überlege. Und so war es auch mit meiner Selbstständigkeit als virtuelle Assistentin. Ich bin überzeugt davon, dass ich es schaffen kann und das dieser Schritt für mich der richtige ist. Natürlich stehe ich noch ganz am Anfang und kann noch nicht sagen, wie es läuft.

Aber genau darum geht es hier ja: Losprobieren. Bis jetzt lief es auf jeden Fall deutlich besser, als ich mir das hätte träumen lassen und ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht. Natürlich werde ich euch auch weiterhin auf dem Laufenden halten, was mein neu gegründetes Business angeht.

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